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Hussli - Margje 402 (50% BV) top in der Milchleistung


Steigern Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer Milchproduktion mit dt. Braunvieh:

  • hoher Milchproteingehalt 
  • lange Nutzungsdauer
  • Funktionalität
  • Zellzahlen niedriger als bei anderen spezialisierten Milchrassen
  • mehr Substanz als andere spezialisierte Milchrassen
  • Linienvielfalt und geringer Inzuchtgrad
  • ruhiges Temperament
  • ideale Kreuzungsrassen: Holstein, Jersey


Erfolgsbericht über Braunvieh Kreuzungen in den Niederlanden:

Albert Zents und seine Frau bewirtschaften einen Familienbetrieb mit 50 Kühen in Vorden, unweit Zwolle in den Niederlanden. Sie haben 2 Söhne (Dawid, 10 Jahre und Patryck 9 Jahre), sowie eine Tochter (Paula, 6 Jahre). In der täglich anfallenden Arbeit werden sie zudem von Alberts Eltern unterstützt. Der Betrieb wurde 1895 erbaut und ist seit 1920 in Familienbesitz. Heute bewirtschaften sie 7 ha und weitere 28 ha landwirtschaftliche Fläche sind gepachtet. Die gesamte Fläche wird für die Milchproduktion genutzt: 26 ha Grünland und 9 ha Mais.

Die Milchproduktion war seit jeher die Haupteinnahmequelle für die Zents-Familie. 1983 haben Albert und sein Vater begonnen ihre Rotbuntherde mit Braunvieh, Holstein und Red Holstein zu kreuzen. Anfangs schien Wechselkreuzung die beste Lösung zu sein, aber in den späten 90ern begann Albert voll auf Braunvieh zu setzen und die Herde mittels Verdrängungskreuzung auf Braunvieh umzustellen. Mittlerweile ist Zents einer der Betriebe mit der höchsten Anlieferungsmenge an der regionalen Molkerei und wurde erst kürzlich, als einer der 5 besten Betriebe in den Niederlanden im Hinblick auf die Eutergesundheit, mit dem „Eutergesundheitspreis" ausgezeichnet. Albert Zents berichtet, dass sich der somatische Zellgehalt durch den Braunvieheinsatz in den letzten Jahren kontinuierlich verringert hat. Die durchschnittliche Milchleistung im Jahr 2006 (305 Tage) betrug:

9.344 kg Milch

4,86% Fett 

454 kg Fett 

3,63% Eiweiß 

339 kg Eiweiß 

Zellgehalt: 95.000 


Für Albert Zents ist der Hauptgrund für den Einsatz von Braunvieh, dass die Tiere optimal zu seinem Herdenmanagement passen: Die Tiere sind 6 Wochen pro Jahr auf der Weide; den Rest des Jahres befinden sie sich im Laufstall. In beiden Haltungssystemen haben die Braunvieh-Tiere keinerlei Fundament- und Bewegungsprobleme. Zudem sind sie stärker belastbar und haben eine höhere Hitzetoleranz als beispielsweise Holstein-Kühe. Betrachtet man die älteren Tiere so kann man sehen, dass sich die Euteraufhängung besser hält und die Strichstellung korrekt bleibt. Zudem führt der höhere Proteingehalt zu einem deutlich höheren Milchpreis.

Typisch für Braunvieh beginnen auch die Jungkühe bei Zents mit einer verhaltenen Einsatzleistung, zeigen dann aber eine sehr gute Persistenz, was zu einer flachen Laktationskurve führt. In den Folgelaktationen steigt dann das Leistungsniveau deutlich an.


 kg Milch 

 % Fett

 kg Fett  

 % Eiweiß 

 kg Eiweiß 

1. Laktation 

 (19) 

7.010

4,99

350

3,60

252

2. Laktation

 (13)

8.773

4,94 

433 

3,72 

326 

Folgelaktationen 

 (20)

10.290 

4,70 

484 

3,68 

379 



Die ausgeglichene Laktationskurve führt zu weniger Stress während der Laktation wodurch der ausgeprägte Energiemangel zum Laktationshöhepunkt umgangen wird. Dies ist die Grundvoraussetzung für eine gute Konstitution der Tiere, infolgedessen weniger Probleme mit Gesundheit, Mastitis und Fruchtbarkeit auftreten. Dadurch werden die Tierarztkosten gesenkt und die Tiere verbleiben länger in der Herde. Das Durchschnittsalter in der Zents-Herde liegt derzeit bei 4,2 Jahren, wobei zu berücksichtigen ist, dass infolge der Milchquotenerweiterung die gesamte Nachzucht für den eigenen Betrieb verwenden müsste. Ohne Ausdehnung der Quote steigt der Altersschnitt erheblich an und es verbleiben genügend Tiere zum Verkauf.

Welche Gentik setz Albert Zentz ein?

Kreuzungszucht bedeutet nicht, dass man in der Bullenselektion leichtfertig sein darf. Daher nutzt Albert Zents nur die beste Genetik und die am besten geeigneten Bullen für seine Herde. Jede Anpaarung wird sehr sorgfältig bedacht.

Die aktuelle Liste der eingesetzten Besamungsbullen beinhaltet eine große Anzahl bekannter Väter wie Emerog, Etvei, Encore, ebenso wie Evtun, Vigor und Jublend für RInderbesamungen. Viele Jungkühe stammen von Jupaz, Jackpot, Etvei, Jolt und Jublend ab. Der Großteil der Herde ist aktuell von Encore, Jublend und Special trächtig. In den Basismerkmalen Euterqualität und -gesundheit, und Melkbarkeit geht Albert Zents keine Kompromisse ein. Nach dieser Vorselektion wird jede Kuh gezielt mit dem geeigneten Bullen besamt.

Jublend Töchter: Dirkje 502 87% BV (li.),
Margje 478 75% BV (re.)

Vinozak Tochter Margje 468 (88% BV)


Derzeit befinden sich 9 Töchter von Vinozak, dem deutschen Vinos-Sohn, in der Herde. Diese entwickeln sich in der Herde prächtig, und vor allem die gleich bleibende Euterqualität der Vinozak-Töchter wird von Albert Zents sehr geschätzt. Vinozak-Töchter sind großrahmige Tiere mit einer enormen Kapazität und einem bemerkenswerten Futteraufnahmevermögen. Sie haben ein hohes Milchleistungspotential und bleiben in ihrem Handling sehr einfach. Weitere wichtige Väter in der momentanen Herde sind: Jublend (6 Töchter in Milch), Jackpot (5) und Juvin (4).


Auch in 2009 konnte das Deutsche Braunvieh in den Niederlanden in der Kreuzungs- und in der Reinzucht exzellente Milchleistungsergebnisse erzielen. Die Ergebnisse der besten Kühe können Sie in der unten stehenden Liste entnehmen. Dies Kühe sind gereiht nach dem holländischen ökonomischen Jahresresultat (EJR), der sich aus einer unterschiedlichen ökonomischen Gewichtung Der Merkmale Milch-kg, Fett-kg und Eiweiß-kg ergibt (Formel siehe unten):

Name

Vater

Tage

Milch - kg

Fett-%

Eiweiß-%

EJR

MW

ZKZ

Exterieur

 

Besitzer

Margje 402

Hussli

351

13573

5,18

3,5

3539

118

390

88

 

Mts Abm+Btem Zents-Tap, Vorden

Marie 463

Vinozak

335

12416

5,04

3,97

3477

121

385

87

 

Mts Abm+Btem Zents-Tap, Vorden

W.Mien Brown 12

Vidoba

335

11643

4,68

3,87

3459

115

343

 

 

P Rijneveld, Lopikerkapel

Gre 222

Polvin

331

10000

5,38

4,33

3439

118

343

 

 

W A M Bosgoed, Denekamp

Corrie 244

Vineb

298

11920

4,72

3,61

3345

126

350

 

 

W A M Bosgoed, Denekamp

Johanna 141

Encore

377

12228

5,06

3,76

3325

121

385

84

 

E J B ter Braak, Hooghalen

Margje 478

Jublend

347

12780

4,59

3,87

3210

118

402

88

 

Mts Abm+Btem Zents-Tap, Vorden

Ieke 14

Denmark

305

12670

3,99

3,39

3195

104

340

 

 

McM+Laa van Kessel, St Oedenrode

Ineke 21

Vido

410

14329

4,77

3,69

3136

122

457

 

 

Mts Wg+J+Pm Huisman-Bonhof, Baarlo Ov

Sjaan 25

Embargo

418

12042

4,85

4,19

3117

115

423

 

 

J G P M Frijters, Dussen

NNB

Ace

340

13281

4,07

3,68

3113

123

390

 

 

Mts Sa+Ge Dolstra-Jansen, Boyl

Boukje 212

Even

316

13053

4,21

3,43

3093

117

376

 

 

Ga+M van Beest-Groenendijk, Spyk Ge...

Marie Bs 150

Even

278

10711

4,69

3,56

3062

127

339

 

 

Mts A+A+T Vernooij-Lansink, Rossum Ov

Margje 507

Polvin

347

11069

5,07

3,97

2993

120

400

86

 

Mts Abm+Btem Zents-Tap, Vorden

Feem 70

Pablo

432

12421

5,48

3,89

2961

111

469

84

 

B H J Scholte op Reimer, Saasveld

MW = Milchwert auf holländischer Basis; ZKZ = Zwischenkalbezeit; EJR= ökonmoisches Jahresresultat (-0,06 Euro x kg Milch + 2,70 Euro x kg Fett + 5,85 Euro x kg Eiweiß)

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