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Hussli - Orka in der 6. Laktation: 17.267 mit 1542 kg Fett+Eiweiß bei 5,28 % Fett und 3,65% Eiweiß

  • verfügt über ein hohes und sicheres Milchleistungspotential, dass sich vor allem auszeichnet durch:

- die hervorragende Leistungspersistenz während der Laktation
- einen kontinuierlichen Anstieg in jeder weiteren Laktation


Ergebnisse der Milchleistungsprüfung 2010:
(Quelle:ADR 2011)

 

Anzahl

Milch [kg]

Fett [%]

Fett [kg]

Protein [%]

Protein [kg]

MLP

171.299

7.052

4,22

297

3,59

253

HB

140.046

7.234

4,21

305

3,60

261

MLP= Braunviehkühe unter Milchleistungsprüfung
HB= davon die Herdbuchkühe der Rasse Braunvieh


Dabei ist zu berücksichtigen, dass ca. 80% aller Kühe im Heimatgebiet des deutschen Braunviehs, im Allgäu, in Gebieten mit absolutem Grünland gehalten werden. Gras und seine Konservierungsprodukte stellen somit den Hauptbestandteil fast jeder Futterration dar. Deutsches Braunvieh ist in der Lage, sich nahezu jedem Fütterungssystem anzupassen. Topbetriebe erreichen bei entsprechendem Fütterungsmanagement mit ihren besten Kühe Leistungen von 12.000 kg Milch und mehr bei Proteinprozenten von teilweise über 4%. Die beste Jahresleistung beim Braunvieh erreichte 2009 die Kuh Orka (Betrieb Starkmann Georg) mit 17.267 kg Milch und 1.542 Fett und Protein kg.


Die besten Herdendurchschnitte in Deutschland, Braunvieh 2010:

Betrieb

Milch [kg]

Fett + Protein [kg]

Fett [%]

Protein [%]

A.Lingenhel

11.799

941

4,11

3,86

M.Gerle

11.549

917

4,26

3,67

N.Wenz

11.693

896

4,12

3,54

(gereiht nach Fett und Protein kg, Quelle: Allgäuer Bauernblatt 49/2010)

  • ist in der Lage, den Proteingehalt Ihrer Anlieferungsmilch nachhaltig zu steigern

Außerdem erweist sich das sehr enge Fett:Eiweißverhältnis unter den heutigen Quotenbedingungen in den meisten Märkten als weiterer großer Vorteil. In der Eiweißfraktion ist der hohe Anteil am Kappa-Kasein-Typ B hervorzuheben, der gerade für die Käseherstellung von besonderer Bedeutung ist. Im Eiweißgehalt ist Deutschland unter allen Braunviehpopulationen führend. Beeindruckend ist vor allem das noch weiter vorhandene Potential, zu sehen an Spitzenkühen mit 4% und mehr Eiweiß bei nahezu ausgeglichenem Fett:Eiweißverhältnis.


Die besten Jahresleistungen 2010 nach Fett und Protein kg:


Name 

Vater 

kg F+E 

M-kg 

F-% 

E-% 

Besitzer 

Gala

 Hussli

 1532

 19.318

 4,30

 3,56

 M. Gerle, Untrasried / Ostenried

Orka

 Hussli

 1380

 16.278

 4,81

 3,74

 G. Starkmann, Stötten / Bachtal

Lara

 Emstar

 1341

 15.014

 5,11

 3,83

 G. Gehring, Sontheim

Ibeka

 Baksal

 1331

 12.555

 7,04

 3,56

 S. Epple, Unterthingau / Reinhardsried

Galetta

 Mastri

 1324

 15.878

 4,40

 3,94

 M. Gerle, Untrasried / Ostenried

Flair

 Jublend

 1260

 14.997

 4,43

 3,98

 A. Merk, Markt Rettenbach / Frechenrieden

Galone

 Pronto

 1220

 16.004

 4,35

 3,27

 G. Gehring, Sontheim

Melli

 Evray

 1205

 11.528

 6,35

 4,10

 F. Haug, Unterjoch / Untergschwend

(gereiht nach Fett und Protein kg, Quelle: Allgäuer Bauernblatt 49/2010)





8 x über 100.000 kg Milch auf dem Betrieb Markus Gerle, Ultrasried:
vl. Gomba (V: Huvic) 106.255kg, Gala (V: Hussli) 118.350kg, Famosa (V:Striz) 151.093kg, Prinzes (V:Prelude) 126.430kg, Guzi (V:Vinos) 112.701kg, Korona (V: Emstar) 113.823kg, Morle (V:Emstar) 105.423kg und Karla (V:Protra) mit 125.472kg Milch Lebensleistung


  • Braunvieh beeindruckt durch sein überaus robustes Beinwerk. Die harten, schwarzen Klauen sind ein Garant für beste Laufstalleigenschaften wie auch für problemlose Kühe in Weidehaltungssytemen, in denen oft weite Distanzen zurückgelegt werden müssen.
  • verbessert die Eutergesundheit in Ihrer Herde. Die durchschnittliche Zellzahlen liegen deutlich unter der anderer Milchrassen.
  • verbessert durch seine hervorragenden funktionellen Eigenschaften die Nutzungsdauer nachhaltig. In Deutschland liegt das Abgangsalter der Braunviehkühe derzeit 0,8 Jahre über dem aller Milchkühe. Dadurch werden die Remontierungskosten erheblich gesenkt

Die besten Betriebe nach Ø Lebensleistung der lebenden Kühe zum 30.09.09:

Betrieb

Gesamtleistung kg

E. und A. Linder

45.383

J. Adelgoss

44.674

M.Gerle

40.365

(Quelle: Rinderzucht Braunvieh:1/2010)

Lebensleistungskühe 2010 mit mehr als 140.000 kg Milch:

Name

Vater

Lebensleistung

Kalbungen

Helene

Raymo 

154.972

12

Famosa

Striz

151.093

10

Lidya

Elinor

150.643

16

Ilona

Stebvig

147.740

15

Anita

Simon

146.132

11

Senta 

Ellusion 

144.300 

10 

(Quelle: Allgäer Bauernblatt:1/2010)

Lebensleistungen von Mutter und Großmutter einiger aktueller Spitzenvererber:

 Bulle

GZW
12/2010

Mutter 

LL 
[kg Milch]

 Großmutter

LL
[kg Milch]
 

PROSSLI

131

Goldfee

56.343

Gabi

56.545 

VASIR

130

Gabi

62.777

Gabune

73.241 

PAYSSLI

127

Bounty

64.552

Bounce

40.293

HUSIR 

127 

Gina 

90.119 

Gitti

106.421 

HURAY

125

Laura

68.692

Laurina

97.129

JULENG

122 

Heriett 

52.504 

Henriet 

64.035 

PAYOUT

122

Dana

118.058

Dixi

105.211

HUSIR

127 

Hanni

75.719 

Hella

71.658 

PRANGER

110

Emergen

77.645

Eternia

100.575



















 

 





  • verfügt über ein ausgezeichnetes, ruhiges Temperament
  • ist sehr anpassungsfähig

Auf Grund der vielfältigen natürlichen Bedingungen im Ursprungsgebiet mit heißen Sommermonaten und einem kalten Winter mit hohen Niederschlagsmengen ist das deutsche Braunvieh in der Lage, sich den wechselhaften Umgebungsbedingungen in der Welt anzupassen. Diese besondere Fähigkeit hat es über Jahrzehnte bereits bewiesen, und die Beliebtheit des deutschen Braunviehs gerade in tropischen Gebieten ist ein Beleg für die Widerstandsfähigkeit.

Das Erstkalbealter beim deutschen Braunvieh liegt etwas höher als bei anderen Rassen. Dies ist vor allem auf die besonderen Aufzuchtverhältnisse im Stammgebiet, dem Allgäu, zurückzuführen, wo ein Großteil der Rinder im Sommer geälpt wird. Unter intensiveren Aufzuchtbedingungen werden Erstkalbealter wie bei anderen Milchrassen erreicht. Im übrigen ist die Braunviehkuh in der Lage, während der ersten und zweiten Laktation das Wachstum fortzusetzen und das volle Potential in den Folgelaktationen zu erreichen – diese Spätreife und das Entwicklungspotenzial sind ein weiterer Grund für die Robustheit und Langlebigkeit des deutschen Braunviehs.

 


(Bild: M.Riesberg)



mittlerweile befinden sich auch genetisch hornlose Bullen im Prüfeinsatz:

EXTRA PP      HB.Nr. 10-342960 (Experte x Jetvin x Emory)
Experte P      HB.Nr. 10-342065 (Emerald x Rendition x Cogate)
Rendinos Pp  HB.Nr. 10-355900 (Rendition P x Vinos x Strenor)
Exon Pp        HB.Nr. 10-343045 (Experte Pp x Justad x Rendition P)